BARF - Gesunde, natürliche Ernährung für Katzen?
Freitag, 5. September 2008 | Kategorie: Katzen-Ernährung | 2 Kommentare
BARF ist ein Akronym, also ein Abkürzung, welche aus dem amerikanischen Sprachraum stammt und für "Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter) steht. Im Deutschen kann man BARF mit „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ übersetzen.
Was aber ist BARF denn genau? BARF ist eine Methode um fleischfressende Haustiere, wie Hunde und Katzen zu ernähren.
Die BARF-Methode orientiert sich dabei an den Fressgewohnheiten von Wölfen und anderen wildlebenden Hundearten. Das bedeutet, beim Barfen werden die Tiere ausschließlich mit rohem Fleisch, Knochen und rohem Gemüse gefüttert. Dies soll eine natürliche Ernährung der Tiere in freier Wildbahn nachahmen. Barfen tun heute nicht mehr nur Hundehalter, immer mehr Katzenhalter nutzen die BARF-Methode ebenfalls bei der Ernährung ihrer Stubentiger. Barfen überträgt jedoch einiges an Verantwortung an den Tierhalter, denn der muss für die ausgewogene Zusammensetzung der Nahrung selber sorgen. Das Ziel "beim Barfen" ist es, die Gesundheit und Lebensdauer bzw. Lebensqualität des Tieres zu erhöhen.
Viele Tierbesitzer machen sich erstmals ernsthaft über die Ernährung ihrer Lieblinge Gedanken, wenn das Tier erkrankt ist. In vielen Fertigprodukten ist ein relativ hoher Anteil an Getriede enthalten. Vor allem in Trockenfutter sind sehr viele Kohlenhydrate in Form von Getreide enthalten. Das ist zwar eine billige und einfache Art Kalorien - also Energie - zu liefern, nimmt aber den Platz von tierischem Eiweiß weg. Wenn man sich aber die natürliche Beute einer (wilden) Katze anschaut und diese Art der Ernährung nachahmen will, kommt man schnell zu der einsicht, dass eine Katze ein sogenannter Carnivore, also ein Fleischfresser und kein Getreidefresser ist. Erschwerend bei der Fütterung mit Fertigprodukten kommt hinzu, dass man oftmals nicht ganz genau weiß, was tatsächlich drinsteckt, denn die Deklarationen auf den Futterpackungen sind oftmals nur sehr undurchsichtig.
Laut dem Wikipedia-Eintrag zu BARF ist diese Methode unter Tierärzten sehr umstritten. Es treten vermehrt Zahnfrakturen, Verstopfungen, "Fremdkörpererkrankungen" (z.B. durch Knochen) sowie die Übertragung weiterer Krankheuten auf. Nicht ganz ohne ist auch eine wirklich bedarfsgerechte Zusammensetzung der Nahrung.
Nachfolgend ein paar interessante Links zum Thema barfen:
Barfen ist nicht teuer!
Katzenernährung: Unterforum Barf im Zooplus-Forum
Wer hat schon Erfahrungen mit BARF gemacht und kann auch etwas dazu berichten? Auf der einen Seite, bin ich ja überrascht, wie gut, Fertigfutter bei der Stiftung Warentest abgeschnitten haben, aber einige Zweifel, ob das doch so ideal für die Katzen ist, bleiben. Sollte man also zumindest an einem oder zwei Tagen in der Woche, nach der Barf-Methode füttern?
Was ist BARF?
Was aber ist BARF denn genau? BARF ist eine Methode um fleischfressende Haustiere, wie Hunde und Katzen zu ernähren.
Die BARF-Methode orientiert sich dabei an den Fressgewohnheiten von Wölfen und anderen wildlebenden Hundearten. Das bedeutet, beim Barfen werden die Tiere ausschließlich mit rohem Fleisch, Knochen und rohem Gemüse gefüttert. Dies soll eine natürliche Ernährung der Tiere in freier Wildbahn nachahmen. Barfen tun heute nicht mehr nur Hundehalter, immer mehr Katzenhalter nutzen die BARF-Methode ebenfalls bei der Ernährung ihrer Stubentiger. Barfen überträgt jedoch einiges an Verantwortung an den Tierhalter, denn der muss für die ausgewogene Zusammensetzung der Nahrung selber sorgen. Das Ziel "beim Barfen" ist es, die Gesundheit und Lebensdauer bzw. Lebensqualität des Tieres zu erhöhen.
Warum füttert man nach der BARF-Methode?
Viele Tierbesitzer machen sich erstmals ernsthaft über die Ernährung ihrer Lieblinge Gedanken, wenn das Tier erkrankt ist. In vielen Fertigprodukten ist ein relativ hoher Anteil an Getriede enthalten. Vor allem in Trockenfutter sind sehr viele Kohlenhydrate in Form von Getreide enthalten. Das ist zwar eine billige und einfache Art Kalorien - also Energie - zu liefern, nimmt aber den Platz von tierischem Eiweiß weg. Wenn man sich aber die natürliche Beute einer (wilden) Katze anschaut und diese Art der Ernährung nachahmen will, kommt man schnell zu der einsicht, dass eine Katze ein sogenannter Carnivore, also ein Fleischfresser und kein Getreidefresser ist. Erschwerend bei der Fütterung mit Fertigprodukten kommt hinzu, dass man oftmals nicht ganz genau weiß, was tatsächlich drinsteckt, denn die Deklarationen auf den Futterpackungen sind oftmals nur sehr undurchsichtig.
Kritikpunkte
Laut dem Wikipedia-Eintrag zu BARF ist diese Methode unter Tierärzten sehr umstritten. Es treten vermehrt Zahnfrakturen, Verstopfungen, "Fremdkörpererkrankungen" (z.B. durch Knochen) sowie die Übertragung weiterer Krankheuten auf. Nicht ganz ohne ist auch eine wirklich bedarfsgerechte Zusammensetzung der Nahrung.
Andere Seiten zu BARF
Nachfolgend ein paar interessante Links zum Thema barfen:
Barfen ist nicht teuer!
Katzenernährung: Unterforum Barf im Zooplus-Forum
Wer hat schon Erfahrungen mit BARF gemacht und kann auch etwas dazu berichten? Auf der einen Seite, bin ich ja überrascht, wie gut, Fertigfutter bei der Stiftung Warentest abgeschnitten haben, aber einige Zweifel, ob das doch so ideal für die Katzen ist, bleiben. Sollte man also zumindest an einem oder zwei Tagen in der Woche, nach der Barf-Methode füttern?






2 Kommentare
Hier der richtige Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Barf
Kommentar schreiben